Johann Wolfgang Goehte - Faust

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Johann Wolfgang Goehte - Faust

Beitragvon Auron » Donnerstag 24. Februar 2011, 14:46

Es kann gut sein, dass euch in der Oberstufe Faust I euch anlächeln wird. Bei mir ist dies im Moment der Fall und vielleicht findet sich hier auch der ein oder andere, der das Büchlein schon einmal lesen musste oder einfach nur gelesen hat aus Interesse an der Deutschen Literatur.
Faust I wird in der Ausgabe, die ich habe, auf 135 Seiten erzählt. Das mag sich jetzt vielleicht nach wenig anhören, aber das Buch hat es in sich. Denn die meisten Zeilen sind gereimt und so geschrieben, dass einem normalen Schüler der Sinn erst einmal verschleiert bleibt. So kann es gut sein, dass diese 135 Seiten öfters gelesen werden müssen. (Das ist selbst bei Erwachsenen der Fall).
Zu erst einmal würde ich hier gerne wissen, wer dieses Buch schon einmal gelesen hat. Außerdem wäre eine Diskussion doch ganz nett, ob es Sinn macht Faust I in der Schule zu lesen oder nicht.
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Re: Johann Wolfgang Goehte - Faust

Beitragvon Lyra » Dienstag 1. März 2011, 20:53

Also, bei uns wurde Faust aus der Liste der Pflichtlektüren rausgestrichen. Wir haben ihn nur ansatzweise bearbeitet, sprich, ein zwei Szenen mit Mephisto. Gerade bei so einem Klassiker hätte ich erwartet, dass mehr Wert darauf gelegt wird. War aber nicht der Fall, wobei ich das auch nicht bedauernswert finde. ^^ Zwar ist Faust an sich sicher lesenswert und ein Muss, aber das ganze Werk im Unterricht durchkauen und in einer Klausur zerpflücken...? Nein danke, da fallen mir wesentlich angenehmere Bücher ein, mit denen man das anstellen kann. Für mich gehört Faust zusammen mit Kohlhaas zu den Werken, über die ich niemals etwas schreiben müssen will (bei Kohlhaas' isses leider zu spät (; ).
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Re: Johann Wolfgang Goehte - Faust

Beitragvon Miriamel » Freitag 4. März 2011, 14:54

Ich habs gelesen. Sprachlich ist das Buch wirklich schön. Allerdings sind Arbeiten darüber nicht so toll. Denn man kann leicht mal das Thema verfehlen, wenn der Lehrer total anderer Meinung ist und einfach nicht einsieht, wie man auf so etwas kommen kann und deswegen müssen sich Deutschlehrer nicht wundern, dass Deutsch bei einigen unbeliebt ist. In Englisch ist es schließlich nicht so extrem.
Aber kommen wir zurück zum Faust. Es ist vielleicht ein kleines Büchlein, was man da in der Hand hat, aber das sagt mehr aus, als manch großer Schinken. Dazu muss man es mehrmals lesen. Ich kenne keinen, der das nach einem Mal lesen wirklich verstanden hat. Die Handlung kann man dann zwar ungefähr wieder geben, aber das meiste bleibt einem doch noch Verborgen, da man dafür zwischen den Zeilen lesen muss.
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Re: Johann Wolfgang Goehte - Faust

Beitragvon Auron » Samstag 11. Juni 2011, 19:19

Am Freitag schreibe ich die zweite Klausur über Faust. Die erste hatte ich 2+ und bei uns kann das im Abitur vorkommen. Die in diesem Jahr hatten es nicht. Also es heißt nicht, bloß weil man es in der 12 bearbeitet hat, kommt es im Abi vor. Allerdings kann mir das egal sein, da ich Englisch nehme.
So also das Buch ist wirklich nicht ohne. Man findet einige Stellen, an denen Goehte Religionskritik verübt. Dazu wird die damalige Gesellschaft mal wieder zurechtgewiesen. Zu der Tragodie kommt es ja auch, weil die Außenwelt es nicht anders zulässt. Zu dem werden die Unterschiede zwischen einzelnen "Ständen" verglichen. In der ersten Klausur sollten wir sagen, ob Mephisto vielleicht eine Abspaltung von Goethe ist, die im Faust als Person beschrieben wird.
Zum Buch muss man eindeutig sagen. Genau wie z.B. Dürrenmatt ist es eher für das Theater gedacht. Leider hat man sich dazu entschlossen, dass das Buch analysiert werden soll. Die Theaterstücke dazu sind auch höchst interessant. Zum Glück haben wir uns eins davon auch schon fast ganz angeschaut.
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Re: Johann Wolfgang Goehte - Faust

Beitragvon AnthonyP. » Donnerstag 8. September 2011, 10:06

ich mag die klassische "Lolita" geschichte
Viele Grüße
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